Kapitel 5: Feuerkampf


Der junge Elf und die junge Elfe beschlossen sich für die Nacht Zimmer zu nehmen und sich von dem Tag zu erholen. Zwar lag Ararion eher in einem Wachschlaf, doch brauchte der Körper die Ruhe.

„Morgen früh brechen wir sehr früh auf. Der Weg nach Eran durch die Ladado Wüste ist anstrengend. Außerdem werden wir eh schon lange genug dahin brauchen“, erklärte der Elf und ging voran zu einer Herberge.

Kiaki folgte ihm wie ein Schatten, da sie weitere Kämpfe, wie den vom Nachmittag, vermeiden wollte. Sie sah sich immer wieder einmal um, da es ihr so vor kam, als wenn sie jemand verfolgte. Als beide bei der Schlafmöglichkeit ankamen, ging Ararion hinein und ging direkt zum Herbergsvater. Dies war ein älterer Mann, der sehr viel miterlebt hatte. Zumindest sah es so aus. Als die beiden Elfen auf ihn zutraten, sah er sie ehrfurchtsvoll an und verneigte sich knapp.

„Was kann ich für Sie tun, werte Reisende?“, fragte er leicht zittrig und behielt sie im Auge.

Kiaki sah Ararion an und sprach dann zu dem alten Mann: „Wir würden gerne zwei Zimmer für eine Nacht haben. Und auch etwas zu Essen, wenn es Ihnen keine Umstände bereitet.“

Ararion hielt sich im Hintergrund und sah sich erst einmal nur um. Während Kiaki jedoch noch mit dem Mann redete, beschloss er, sich auf den Stuhl, der an der Wand gegenüber der Theke stand, zu setzen.

Das mit bereits einigen Falten durchsetzte Gesicht des Mannes, zeigte eine leichte Verwunderung, doch sah er nach, welche Zimmer frei waren.

„Sie haben Glück Ma’am. Wir haben genau noch zwei Einzelzimmer frei“, sagte der alte Tattergreis und drehte sich um. Er ging zum Schlüsselregal und holte dort die Schlüssel weg. Als er wieder bei Kiaki ankam, überreichte er ihr die beiden Schlüssel. „Zimmer Fünf und Zimmer Sieben sind frei. Sie müssen einfach nur hier die Treppe hinauf und dann das Dritte und das Vierte Zimmer auf der rechten Seite sind Ihre. Und das Essen wird Ihnen zubereitet. Ich bitte Sie in fünfzehn Minuten wieder herunter zu kommen. Es wird dann alles serviert sein“, sagte er zur Elfe und lächelte freundlich.

Kiaki nahm die Schlüssel entgegen und nickte.

„Dankeschön“, sagte sie und drehte sich um. Sie ging auf Ararion zu, der mürrisch aussah. „Was ist passiert?“
Ararion ging zum Stuhl und setzte sich. Er beobachtete das Geschehen um seine Gefährtin und behielt sie im Auge. Während die Elfe aber noch da sprach, kamen einige Gäste die Treppe herunter. Zwei junge Frauen, die sich laut unterhielten und übertrieben lachten, kamen in sein Blickfeld, als er zum Fuße der Treppe sah. Als diese Ararion sahen, kicherten sie.

„Sie dir den mal an. Ist der nicht schnuckelig?“

„Ja du hast recht. Er sieht wirklich nicht schlecht aus. Schon alleine dieser Gesichtsausdruck“, kam es von ihnen.

Als der Elf einer der beiden in die Augen sah, konnte er es nicht glauben. Diese verdammten Menschen. Gaffen herum und gackern wie Hühner, dachte er und funkelte dann beide Frauen an.

Als diese dann vor Schrecken davoneilten und mit angsterfüllten Augen ihn immer wieder ansahen, musste er kurz grinsen. Doch dann setzte er nur wieder seinen altbekannten Blick auf. Als er dann Kiakis Stimme hörte, sah er diese an und schüttelte den Kopf.

„Ich kann diese Menschen nicht ab. Das ist alles“, gab er zu verstehen und stand auf. „Und? Hast du die Zimmer?“, fragte er und sah sie weiterhin an.
Als die Elfe nickte, sah Ararion sie erwartend an. „Wir müssen die Treppe hinauf“, erzählte sie ihm und reichte ihm einen Schlüssel. „Wir müssen auch erst morgen früh bezahlen und das Essen wird uns zubereitet und wir sollen in fünfzehn Minuten wieder hier unten sein.“

Der gelbäugige Elf nickte vernehmlich und ging hinter Kiaki die Treppe hinauf. Die Elfe ging den Gang entlang und blieb dann vor ihrem Zimmer stehen.

„Dies ist meines und das hier neben ist dein Zimmer“, sagte sie zu ihm und lächelte. „Wir sehen uns gleich, Ararion“

Die haselnussbraunhaarige Elfe verneigte sich kurz und betrat dann ihr Zimmer. Der schwarzhaarige Elf tat es ihr gleich. Auch er verneigte sich kurz vor ihr, was er auch nur vor ihr tat und vor ehrfürchtigen Personen, und betrat dann sein Zimmer. Er sah sich die Inneneinrichtung an und ging zum Bett. Dort setzte er sich kurz drauf und stellte seine Schwerter, an den Nachtisch gelehnt, ab. Als er sich auf das Bett legte, quietschte dieses kurz. Er sah sich die Decke an und wartete bis es Zeit war, wieder hinunter zu gehen.

Auch Kiaki sah sich zuerst die Inneneinrichtung an. Als sie sich das Bad angesehen hatte, legte auch sie sich auf das Bett. Doch nach einigen Sekunden, setzte sie sich wieder auf, stand auf, ging zu ihrer Reisetasche und nahm dort die Karte heraus. Mit dieser, setzte sie sich an den kleinen Tisch, der im Zimmer stand und sah nach, wo sie am nächsten Tag am besten langgehen sollten.

Wenn wir hier lang gehen würden, wären wir ein leichtes Ziel für Feinde. Und Ararion ist eh schon so ein begehrtes Ziel. Den lassen sie nicht so einfach weiter ziehen. Der muss schließlich immer alle zur Strecke bringen, dachte sie sich und überlegte weiter.

Die Wüste würden sie jedenfalls durchqueren, denn dort könnten sie vorher noch einem Ort der Dunkelelfen einen Besuch abstatten.

Doch obwohl die junge Elfe in die Karte vertieft war und alle möglichen Wege studierte, stand sie rechtzeitig auf zum Essen und verließ das Zimmer. Im Gang begegnete sie ihrem Gefährten und sie gingen gemeinsam hinunter. Der Herbergsvater erwartete sie bereits und führte sie zu ihrem Tisch. Dort standen alle möglichen Speisen drauf, doch alles ohne Fleisch.
Ararion musterte erst alles skeptisch, doch setzte er sich dann Kiaki gegenüber. Als auch sie Platz nahm, lächelte sie ihm zu. „Ich hoffe, es wird Ihnen schmecken“, ließ sich der alte Mann vernehmen und verbeugte sich kurz. Als er wieder aufsah, drehte er sich um und ging wieder zu seinem Platz hinter dem Anmeldepult. Der Elf sah ihm nach. Erst nach wenigen Sekunden, wandte er den Blick wieder an seine gegenüber sitzenden Person. Die junge Elfe lächelte ihn an und wünschte ihm einen guten Hunger und nahm sich selbst etwas auf den Teller. Auch Ararion lud sich etwas auf den Teller. Als beide aßen war es still und beide genossen es. Als Kiaki fertig war, sah sie auf und sah, dass der Elf schon längst fertig war.
Nach dem Stärkungsmittel, gingen sie wieder hoch zu ihren Zimmern. Bevor sie jedoch jeder für sich wieder waren, verneigten sie sich und wünschten sich gegenseitig einen wachsamen und erholsamen Schlaf.
Am nächsten Morgen standen beide Elfen ziemlich früh auf. Kiaki ging ins Bad und wusch sich erst einmal. Als sie fertig angezogen war, packte sie ihre Tasche neu und verstaute auch die Karte, welche noch auf dem Tisch lag.

Auch Ararion wusch sich und zog sich an. Als er merkte, dass er noch ein wenig Zeit hatte, setzte er sich an den Tisch in seinem Zimmer, nahm sich eines seiner Schwerter und fing an diese zu reinigen und zu polieren.

Nach einiger Zeit verließen beide ihre Zimmer, trafen sich unten an der Treppe und bezahlten ihre Übernachtung. Als alles geregelt war, verließen sie die Herberge. Sie durchquerten die Stadt in Richtung Süden.

„Wo ist der beste Weg?“, fragte Ararion und ging neben der Elfe her.

Kiaki holte die Karte heraus und sah sich diese noch einmal an.

„Wir müssen erst einmal ein kleines Stück an der Küste entlang. Aber um deine Feinde zu täuschen, werden wir nach einem Tagesmarsch nach Westen gehen. Ich will so viele Kämpfe wie möglich vermeiden, dass weißt du Ararion!“, erklärte sie ihm.

Die braunhaarige Elfe packte die Karte wieder beiseite und sah geradeaus. Über ihnen flogen einige Vögel. Einige von ihnen kamen dem gelbäugigen Elfen komisch vor.

„Sag mal, Kiaki? Da oben. Einige der Vögel. Sind die nicht riesig?“, fragte er und sah weiterhin hinauf.

Die Elfe sah ebenfalls hinauf gen Himmel.

„Ja, du hast recht“, stimmte sie ihm zu.

Sie kniff ihre Augen zusammen, um besser sehen zu können und erschrak.

„Schnell Ararion. Wir müssen in Deckung gehen. Das sind Drachen“, schrie sie aufgebracht und sah, wie einer von ihnen in einen Sturzflug wechselte und auf sie zuraste.

Ararion sah sie nun auch. Er nahm Kiakis Hand und rannte mit ihr schnell weg. Auch wenn es eigentlich nicht seine Art war, einfach so wegzulaufen, so war dieser Drache doch ein wenig anders. Doch im Innersten seines Körpers wollte er eigentlich gegen ihn Kämpfen, aber er wollte erst die braunhaarige Elfe in Sicherheit wissen.

Er sah öfters über seine Schulter um die Entfernung zu schätzen, die der Drache immer mehr verkürzte. Sie rannten und rannten.

Verdammt. Warum ist hier jetzt kein Schutz. Sonst wimmelt es immer überall davon und hier…!, grummelte Ararion und rannte weiter.

Als endlich ein kleiner Wald in Sicht kam, war er erleichtert.

„Lauf. Lauf in den Wald hinein. Such dir ein Versteck, ich komme nach“, rief er Kiaki zu und drehte sich im selben Augenblick noch um und lief direkt auf den Drachen zu. Ob die Elfe auf ihn hörte, wusste er nicht und vergewisserte er sich auch nicht. Er hatte jetzt nur Augen für den Drachen und sah schon, wie dieser am Boden lag und Blut aus ihm floss.
Die grünäugige Elfe lief Ararion hinterher. Sie war schon schnell außer Atem, da sie schon lange nicht mehr so laufen musste. Als sie dann das hörte, was der muskulöse Elf ihr zurief, konnte sie es nicht ganz glauben. Sie sollte ihn alleine lassen. Dennoch wusste sie ganz genau, dass er sie nur als störend in dem Kampf empfinden würde. Also rannte sie in das kleine Wäldchen hinein, auf der Suche nach einem guten Versteck. Sie kämpfte sich durchs Geäst und entdeckte dann auch bald eine Höhle. Sie rannte noch schneller und versteckte sich dort. Als sie drinnen war, lehnte sie sich schwer atmend an die kahle Wand und rutschte an dieser hinab.

Verdammt! Was hatten die dort zu suchen? Das ist ja gar nicht typisch für die, in so einer Gegend auf Jagd zu gehen, überlegte Kiaki, während sie versuchte sich zu beruhigen.

„Ararion. Pass auf dich auf und komm schnell her“, flüsterte sie zu sich, winkelte ihre Beine an, schlang die Arme um diese und legte ihren Kopf drauf.
„Du verdammtes Mistvieh“, brüllte der Elf und stürme immer wieder auf den Drachen zu. Während er auf ihn zu lief, zog er seine beiden anderthalb Händer.

Der Drache flog auf ihn zu und öffnete bereits sein Maul, bereit Feuer zu speien. Er schwebte gerade so über der Erde. Der Elf konnte ihm direkt in die Augen sehen. Kurz bevor die Stichflamme aus dem Maul des Ungetüms kam, sprang der Elf über den Drachen hinüber, drehte sich in der Luft und landete hinter diesem. Der Drache sah ihm nach und drehte sich schnell um. Doch vorher schlug er noch mit seinem Schwanz nach ihm. Ararion wich dem Angriff aus und hielt seine Schwerter bereit.

„Du Wurm. Ich krieg dich. Und dann wirst du meine Mahlzeit“, sagte der indigofarbene Drache zum Elfen, schlug kräftig mit den Schwingen und flog wieder auf ihn zu.

„Versuch es doch. Versuch dein Glück. Das haben schon so viele versucht und noch keiner hatte es geschafft. Du siehst mich schließlich hier vor dir“, rief der Elf ihm lachend zu und rannte ebenfalls auf ihn zu.

Die Klingen hielt er überkreuz vor sich. Als der Drache gerade nach ihm schnappen wollte, warf sich der Mann auf den Boden und schlug ihm die Klingen in die Brust. Der Drache brüllte schmerzerfüllt auf und landete notgedrungen. Der blaue Riese legte eine seiner Pranken auf die Schnittwunde und sah dann Ararion aus seinen zu Schlitzen geformten Augen an.

„Das wirst du mir büßen“, schrie er Wut entbrannt und lief auf ihn zu.

Kurz vor ihm hielt er an und schlug dann mit beiden Klauen nach dem flinken Elfen. Ararion versuchte noch diesem Schlag auszuweichen, doch war diesmal zu langsam. Der Schlag erwischte ihn mit voller Wucht und der Elf flog ein ganzes Stück weg. Als er auf dem Boden aufschlug, ertönte ein dumpfer Aufprall. Der Drache fing an zu lachen.

„Siehst du! Das kommt davon. Übermut tut selten gut. Das solltest du eigentlich wissen“, mit einem Grinsen im Gesicht, ging er langsam auf Gelbauge zu.

Ararion stöhnte auf und stützte sich, mit Hilfe seiner Schwerter, vom Boden ab. Er sah den Drachen an und spuckte seinen Speichel, der mit Blut versetzt war, aus. Der Elf hatte eine aufgeplatzte Lippe und eine klaffende Wunde an der Brust.

„Verdammt“, fluchte der Elf und überlegte seinen nächsten Schritt.

Als der Drache immer näher kam, kam dem jungen Mann eine Idee. Er stand nun wieder fest auf seinen Beinen und hielt auch wieder seine Schwerter kampfbereit. Als der Kaltauge dicht genug war, rann Ararion los.

„Jetzt wirst du sterben“, zischte der Elf und kreuzte die Klingen.

Der Drache war sichtlich überrascht. Er brüllte und schlug mit seinem Schwanz nach ihm. Auch spie er erneut Feuer. Ararion wich erneut der Flamme aus, lief dicht daran vorbei, auch wenn er sich leichte Verbrennungen zuzog, und stürmte direkt auf das Maul des Ungeheuers zu. Die Flamme währenddessen, erreichte einen Baum, der sofort in Flammen aufging. Das Feuer prasselte vor sich hin und ging auf andere Bäume über.

Doch der Elf bekam das nicht mit. Er hatte die Augen fest auf das große Maul gerichtet. Als er dicht genug war, stieß er ein Schwert in die Schnauze des Drachen, lief schnell unter diesen und schnitt ihn von Hals bis Bauch auf. Das große Monster schrie grölend auf vor Schmerz und fiel Schlussendlich auf die Seite. Der Elf stellte sich langsam wieder auf und sah triumphierend, mit einem kalten Blick, auf ihn hinab. Als er sich zum Wald umdrehte, sah er das Grauen.

„Verdammte Scheiße. Kiaki“, rief er, lief zum Maul des Drachen, zog ihm sein Schwert heraus und lief so schnell er konnte zum Wald.
Das Feuer breitete sich immer weiter aus. Doch die Elfe bekam nichts von alledem mit in der Höhle. Sie saß da und machte sich Sorgen um ihren Gefährten. Als sie dann ein lautes schmerzerfülltes Brüllen hörte, welches bis zu ihr hindurch drang, sah sie auf. Kiaki hielt sich an der Mauer fest und stand auf. Sie trat nach draußen und bemerkte, wie die Tiere flüchteten.

„Was geht hier vor?“, fragte sie sich und sah sich um.

Als sie in den Himmel sah, in Richtung des Platzes wo Ararion war, entdeckte sie Rauch. Ihre Augen weiteten sich.

„Oh mein Gott. Feuer“, murmelte sich leise vor sich hin und war wie erstarrt.

Sie erwachte erst aus ihrer Starre, als ein kleines Wildschwein gegen sie lief. Die Elfe sah hinab und dann wieder auf. So schnell sie nur konnte, schnappte sie ihre Tasche und lief los. Sie folgte den Tieren, da diese immer wussten, wie sie aus so einer Situation sich retten konnten. Sie lief und lief. Bald kam sie an einem Fluss an, der nicht auf der Karte zu sehen war, wie auch dieser Wald, was sie in der Höhle festgestellt hatte. Sie sprang in den Fluss und schwamm ihn entlang, mit der Hoffnung, heil heraus zu kommen und Ararion heil und munter wieder zu begegnen.
Während Kiaki den Fluss entlang schwamm, der sie in Richtung Ararion brachte, versuchte dieser das Feuer zu löschen. Er überlegte und kam einfach nicht auf den Zauber, der Regen herbei rief.

„Das gibt’s doch nicht“, schimpfte er sich selbst und schlug sich gegen die Stirn. Er sah leicht verzweifelt auf das Feuer. Während er dann verzweifelt versuchte sich an den Zauber zu erinnern, ging er etwas am Waldrand entlang. Er kam gerade am Fluss an, als ihm endlich der Zauber einfiel.

„Leoîs“, rief er und sah in den Himmel.

Nach wenigen Sekunden bewölkte sich der Himmel mit großen, dichten, schweren und dunklen Regenwolken. Sofort prasselte der Regen hinab und erstickte langsam den Waldbrand. Ganz allmählich verkleinerte sich das Feuer und der Elf atmete auf. Gerade als er in den zerstörten Wald hinein laufen wollte, tauchte im Fluss ein Kopf auf. Als er genauer hinsah, erkannte er Kiaki.

„Kiaki!“, rief er und rannte zu ihr.

Er half ihr aus dem Fluss und sah sie an. Er musterte sie von Kopf bis Fuß und war erleichtert zu sehen, dass sie wohlauf war.

„Ein Glück dir geht es gut“, stellte er fest und sah sie an.

„Danke Ararion“, sagte die Elfe und lächelte ihn an.

Als auch sie ihn gemustert hatte und sichergestellt hatte, dass so weit alles in Ordnung war, nahm sie die Wunde auf seiner Brust wahr.

„Ach du meine Güte. Ararion. Das muss sofort gereinigt und verbunden werden“, sagte sie in einem bestimmten Ton und drückte ihn zu einem Stein, den sie in der Nähe liegen sah.

Als sie sich dann noch schnell umsah und den Drachen entdeckte, sah sie ihn wieder an.

„Du solltest doch auf dich aufpassen“, meckerte sie in einem leichten Ton, da sie wusste, dass er es schließlich versucht hatte und es anders nun mal nicht ging.

Sie stellte ihre Tasche ab, nahm einen Lappen heraus, lief zum Fluss, befeuchtete den Lappen und fing dann an, seine Wunde zu reinigen. Als dies alles erledigt war, verband sie ihn. Sie sah ihn an und wusste nicht was sie fragen sollte, als ihr dann doch noch eine Frage einfiel.

„Wollen wir schnell weiter? Wir müssen uns einen Unterschlupf suchen, wo du dich ausruhen kannst. Denn erst möchte ich, dass die Wunde sich beruhigt und dann erst, heile ich sie“, sagte sie zu ihm und half ihm auf.

„Ja, lass uns gehen. Ich will hier so schnell wie möglich weg. Der Drache ekelt mich an“, gestand er in einem abwertenden Ton.

Langsam machten sie sich auf den Weg. Durch den Kampf und die Verletzung Ararions, hatten sie an Zeit verloren und mussten sich ranhalten.

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