Prolog


„Sag mal, Papa? Kannst du uns nicht eine Geschichte erzählen? Du kennst doch so viele tolle“, fragen die beiden kleinen Mädchen ihren Vater und sehen ihn gespannt an. Der Vater sitzt in seinem Sessel und überlegt, was er ihnen erzählen könnte. Als ein Lächeln sein Gesicht ziert, wissen die Mädchen bereits, dass er ihnen eine Geschichte erzählen wird, die er zu seinen Kinderzeiten entweder gehört oder selber miterlebt hatte.

„Wie ihr möchtet meine Süßen“, sagt er grinsend und sieht sie an. „Wie ihr mit Sicherheit schon immer mitbekommen habt, gab es vor langer Zeit einmal eine Kriegerin. Sie war, wie auch eure Mutter, ein Vampir. Ich werde euch nun einen ihrer Wege erzählen, die sie wählte, nachdem sie ihre Erinnerungen wiedererlangt hatte.“

„Einen ihrer Wege?“ wiederholt eines der Kinder.

„Kommen dort auch noch mehr Vampire vor? Oder andere Monster?“ fragt das andere Mädchen.

Der Vater fängt an zu Lachen, als er seine beiden Töchter ansieht und ihre Wissbegierde darin liest.

„Immer mit der Ruhe. Ja, auch andere Vampire kommen darin vor, aber auch Elfen und noch so andere. Lasst euch doch einfach überraschen“, rät er ihnen lächelnd.

Er hebt den Kopf und sieht erst mal für einige Minuten aus dem Fenster in die Finsternis, die die Gewitterwolken und die heran brechende Nacht mit sich bringt.

„Wo fange ich denn mal am besten an?“ überlegt er dann laut, während er in ihre Gesichter sieht. „Ah ich hab es. Am besten an dem Tag, wo alles nach den Erinnerungen begann.“

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